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SUMMARY:Film: Juden in Halle und Gespräch
DESCRIPTION:Ein Dokumentarfilm von Marlies und Andreas Splett\, produziert vom Verein Zeit-Geschichte(n) Halle. Der Film gibt anhand von Archivmaterial und Interviews einen Überblick über die fast 1.000-jährige Geschichte jüdischen Lebens in Halle. Prof. Dr. Max Schwab und Josef Kahlberg gehören zu den Wenigen\, die der Verfolgung der Nationalsozialisten entgingen. Sie berichten über die Vertreibung und Vernichtung hallescher Juden\, aber auch von der Hilfsbereitschaft einzelner Hallenser*innen wie Gudrun Goeseke. Frau Goeseke verhinderte in der DDR die Vernichtung  des Archivs der Jüdischen Gemeinde und war Mitbegründerin des Vereins Zeit-Geschichte(n). Veranstalter: EEB Sachsen-Anhalt in Kooperation mit Zeit-Geschichte(n) e.V. und Leopold Zunz e.V. \nHinweis: Sonntag\, 17. Oktober 2021\, 16.00 Uhr Ort: Gudrun-Goeseke-Straße\, 06112 Halle (Saale)\n“Bildung im Vorübergehen”\nEinweihung der Zusatzschilder an der Gudrun-Goeseke-Straße. Diese weisen auf die Namensgeberin hin und geben weitere Informationen zu ihrer Person. Gudrun Goesecke war die Retterin des Archivs der Jüdischen Gemeinde zu Halle und Trägerin des Emil-Fackenheim-Preises. Ein Projekt der Bürgerstiftung Halle\, Spender: Zeit-Geschichte(n) e.V
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SUMMARY:Film: Walter Kaufmann - Welch ein Leben!
DESCRIPTION:FSK: 12 Jahre\, Länge: 101 Minuten \nIn ehrendem Gedenken an Walter Kaufmann. \nIm Leben des am 15.4.2021 im Alter von 97 Jahren in Berlin gestorbenen Walter Kaufmann spiegeln sich auf außergewöhnlichste Weise weltweit bedeutende Ereignisse\, Katastrophen\, Erschütterungen des letzten Jahrhunderts\, die bis in unsere Gegenwart wirken.\n1924 kommt er als Sohn namens Jizchak der armen\, jungen polnischen Jüdin Rachel Schmeidler in Berlin zur Welt. 3 Jahre später adoptiert ihn ein wohlhabendes Duisburger Ehepaar. Im Gegensatz zu seinen Adoptiveltern Johanna und Sally Kaufmann konnte Walter Kaufmann der Vernichtung durch die Nazis entkommen\, rettete sich als Jugendlicher mit einem Kindertransport nach England\, wurde dort interniert und mit dem berüchtigten Schiff „Dunera“ von den Engländern nach Australien verfrachtet\, wo er noch fast zwei Jahre in einem Internierungslager verbringen musste. Er wurde australischer Soldat\, Hochzeitsfotograf\, Seemann und später preisgekrönter Schriftsteller.\nBewusst entschied er sich Mitte der 50iger Jahre für ein Leben in der DDR. Er behielt seinen australischen Pass\, durfte als Journalist und Schriftsteller ausreisen und verarbeitete diese Erfahrungen in zahlreichen Reportagen und Büchern\, die in der DDR in extrem hohen Auflagen erschienen. Von 1985 bis 1993 stand er als Generalsekretär dem PEN-Zentrum vor. Hochrangige Auszeichnungen wie der Fontane-Preis\, der Heinrich-Mann-Preis sowie der Ruhrgebiet-Literaturpreis wurden ihm zugesprochen. \nDer Film wandelt auf den Spuren seiner Lebenswege an internationalen Schauplätzen: USA\, Kuba\, Australien\, Japan und Israel. In Deutschland sind die Filmstationen Berlin\, wo er seit 1956 lebt\, Duisburg\, wo er seine Jugend erlebte und Born am Darß\, wo er die Sommermonate verbringt. \nSeit seiner Jugend schlägt sich Walter Kaufmann auf die Seite der Verfolgten und Entrechteten dieser Erde. Seine Abenteuerlust ist Ausdruck eines wachen Geistes\, der die Welt mit eigenen Augen erfassen will. Es ist eine seltene letzte Gelegenheit für junge und ältere Zuschauer\, die Welt aus der Perspektive dieses Zeitzeugen vermittelt zu bekommen.
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