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SUMMARY:Tagung
DESCRIPTION:Jüdisches Leben unterlag immer und überall dem Wandel\, so auch in der Region des heutigen Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Hier entstanden mit der Aufklärung bedeutende jüdische Strömungen\, begleitet von einem fruchtbaren Austausch mit der Umgebungsgesellschaft. Die Schoah bereitete dieser deutsch-jüdischen Blüte ein jähes Ende.\nInzwischen ist das jüdische Leben nach Mitteldeutschland zurückgekehrt. Es unterscheidet sich indes gravierend von dem vor der Schoah. Um dies zu verstehen\, bedarf es des Blicks in die Geschichte. Dazu will die Tagung ein Fenster öffnen: Sie widmet sich der jüdischen Kultur- und Bildungslandschaft\, wie sie im 18./19. Jahrhundert die Region auszeichnete. Beiträge aus Philosophie\, Architektur\, den Jüdischen Studien\, Theologie\, Geschichts-\, Kultur- und Musikwissenschaft rücken Personen\, Ereignisse\, religiöse und intellektuelle Strömungen sowie Erinnerungsorte in den Fokus.\nMit Überraschungen ist dabei zu rechnen: so etwa der unverhofften Entdeckung der Gesänge\, die bei der Einweihung der Magdeburger Synagoge 1851 aufgeführt wurden und im Abendkonzert der Konferenz nach 150 Jahren erstmals wieder zu hören sein werden. Daneben erklingen Lieder\, die von den erzwungenen Migrationen der Juden in der Diaspora künden.\nTagung und Konzert zeichnen ein facettenreiches Bild jenes vergessenen jüdischen Kulturraums in Mitteldeutschland\, das nicht nur neue Untersuchungsperspektiven freizusetzen verspricht\, sondern auch das Potential hat\, ein neues Bewusstsein für die jüdische Geschichte und Gegenwart der Region zu schaffen sowie die Integration und Akzeptanz der Juden in und durch die Umgebungsgesellschaft zu befördern. \nPROGRAMM Donnerstag\, 18. November 2021\nFranckesche Stiftungen\, Freylinghausen-Saal\n10.00 Uhr Begrüßung und Grußworte\nEinführung in die Tagung: Carsten Lange (Magdeburg) \nKeynote\n10.30 Uhr Jüdischer Eigensinn. Von Moses Mendelssohn bis Emil Fackenheim: Thomas Meyer (München)\n11.15 Uhr Kaffeepause \nGrundlegendes\n11.30 Uhr Das Judentum in Sachsen-Anhalt: Ein Rundgang: Anton Hieke (Halle/Saale und Gröbzig)\n12.15 Uhr The Eduard Birnbaum Collection of Jewish Music – Klau Library\, Hebrew Union College Cincinnati: Marc Kligman (Los Angeles)\n13.00 Uhr Mittagspause \nRegionalgeschichtliche Aspekte\n14.00 Uhr Architektur und Aufbau der Toraschreine in den Synagogen in Sachsen-Anhalt: Mirko Przystawik (Braunschweig)\n14.45 Uhr Zwischen Tradition und Reform. Synagogale Musik in Mitteldeutschland im Zeitalter der Emanzipation: Regina Randhofer (Hannover)\n15.30 Uhr Kaffeepause\n16.00 Uhr Zur Konstruktion von Weiblichkeit in der jüdischen Aufklärung. Frauenbild und Mädchenerziehung in der Zeitschrift „Sulamith“: Michaela Will (Hamburg) \nOrte der Erinnerung I\n16.45 Uhr Nidpas po\, kehillat kodesch Yesnits: Jeßnitz als Zentrum des hebräischen Buchdrucks im 18. Jahrhundert: Dirk Sadowski (Braunschweig) \nAula der Martin-Luther-Universität Halle-\nWittenberg (Löwengebäude)\n19.00 Uhr Klezmer und mehr … neben Klezmer-Musik erklingen synagogale Gesänge\, jiddische Lieder und Chansons\nMitwirkende: Universitätschor Halle „Johann Friedrich\nReichardt“ (Kammerchor)\, Markus Vogt\, Orgel\,\nLeitung: UMD Jens Lorenz |\nMichael Stach (Stuttgart)\, Akkordeon und\nGesang\, Iris Amsel (Hannover)\, Violine |\nStepan Gantralyan (Jerewan/Berlin)\, Gesang\,\nEmil Georgiev (Sofia/Berlin)\, Gitarre\,\nTania Alon (Berlin)\, Gesang und Gitarre\nanschließend „Get together“ \nKonzeption\, Leitung und Moderation: Prof. Dr. Kathrin Eberl-Ruf\, Dr. Carsten Lange und Dr. Regina Ranshofer \nAnmeldung\, Kontakt und Eintrittskarten: Die Tagungsteilnahme ist kostenfrei – Anmeldung erbeten. Konzertkarten zum Preis von 15 EUR (erm. 10 EUR) sind ab dem 1. Oktober 2021 im Vorverkauf erhältlich: Roßdeutscher & Bartel\,\nMenckestr. 23\, 04155 Leipzig\, Tel. 0341 14 990 758\,\nE-Mail:   karten@musikfeste.de und an der Abendkasse. \nDie Veranstaltung findet unter Einhaltung der geltenden Hygienebestimmung des Landes statt. Es gilt die 3G-Regel\, d.h. nachweislich geimpft\, genesen oder getestet. Es gilt Maskenpflicht.
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SUMMARY:Ausstellung: Grete Budde. Werke für die Universität
DESCRIPTION:Die Universität beteiligt sich am bundesweiten Themenjahr 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland mit einer Sonderausstellung zur Bildhauerin Grete Budde (1883–1967). Die Universität besitzt zahlreiche Werke der Künstlerin. Erstmals werden diese in einer Einzelausstellung präsentiert. Ausgestellt werden weiterhin Werke der Künstlerin aus dem Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale). \nGrete Budde gilt als eine der ersten Frauen\, die sich als Künstlerinnen der Bildhauerei und Portraitplastik widmeten. Die Tochter des jüdischen Hutfabrikanten Carl Goldschmidt (1846–1911) studierte bei namhaften Künstlern in Paris\, Berlin und München. 1913 heiratete sie den Mediziner Werner Budde (1886–1960) und ging mit ihm nach Halle. Hier schuf die freiberufliche Künstlerin zahlreiche Gelehrtenplastiken für die Universität\, aber auch Portraits von Freunden und Verwandten. \nLeben und Werk dieser in Vergessenheit geratenen Künstlerin werden in dieser Ausstellung gewürdigt. Über Grete Buddes Werk wird außerdem der Bezug zu den Lebensläufen jüdischer Professoren hergestellt. Beispielhaft werden Leistungen und die Prägung von Forschung und Lehre durch jüdische Wissenschaftler an der Universität Halle vermittelt. Die Biographien und Einzelschicksale vermitteln ein differenziertes Bild von Identitäten\, Ausgrenzung\, Verdrängung und Solidarität während der Ausgrenzung und Verfolgung in der NS-Zeit. \nIhr Besuch: \nDie Ausstellung wurde bis zum 15. Mai verlängert. \nAngepasste Öffnungszeiten: Bis zum 15.03.22 ist die Ausstellung von Dienstag bis Freitag und Sonntag jeweils 13 bis 18 Uhr geöffnet.  Ab 16.03.22 haben wir von Donnerstag bis Sonntag 13 bis 18 Uhr geöffnet. \nGruppen mit mehr als fünf Personen: Melden Sie sich bitte rechtzeitig unter  kustodie@uni-halle.de an. Geben Sie Ihren Namen\, Ihr Wunschdatum und eine Uhrzeit an. \nHygienevorschriften: Tragen Sie im Gebäude eine Mund-Nasenbedeckung. Halten Sie mind. 1\,50 m Abstand zu anderen Personen. \nBitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch auf unserer Webseite über die aktuell geltenden Öffnungszeiten und Besuchsvoraussetzungen. \nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Erinnerung trifft Gegenwart: Jüdisches Leben in Mitteldeutschland
DESCRIPTION:Themenjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. ÖKUMENISCHE CANSTEIN-GESPRÄCHE mit Rabbiner Elischa M. Portnoy (Dessau/Halle) und Prof. Stefan Schorch (Halle); Musik: Alexander Podhaisky (Saxofon) und Christian Bohley (Piano). Leitung: Dr. Reinhard Grütz und Pfarrer Sven Hanson. Im Jahr 2021 leben Jüdinnen und Juden nachweislich seit 1700 Jahren auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands: Ein Edikt des römischen Kaisers Konstantin von 321 erwähnt die Kölner jüdische Gemeinde. Es gilt als ältester Beleg jüdischen Lebens in Europa nördlich der Alpen. Der vom Bistum Magdeburg geförderte Themenabend möchte diese lange und reiche Geschichte für den mitteldeutschen Raum beleuchten und mit aktuellen Fragen der Gegenwart verbinden. Das moderierte Gespräch und die musikalische Gestaltung nehmen die thematischen Impulse der Referenten auf.\nIn Kooperation mit der Katholischen Akademie des Bistums Magdeburg
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SUMMARY:Film: Walter Kaufmann - Welch ein Leben!
DESCRIPTION:FSK: 12 Jahre\, Länge: 101 Minuten \nIn ehrendem Gedenken an Walter Kaufmann. \nIm Leben des am 15.4.2021 im Alter von 97 Jahren in Berlin gestorbenen Walter Kaufmann spiegeln sich auf außergewöhnlichste Weise weltweit bedeutende Ereignisse\, Katastrophen\, Erschütterungen des letzten Jahrhunderts\, die bis in unsere Gegenwart wirken.\n1924 kommt er als Sohn namens Jizchak der armen\, jungen polnischen Jüdin Rachel Schmeidler in Berlin zur Welt. 3 Jahre später adoptiert ihn ein wohlhabendes Duisburger Ehepaar. Im Gegensatz zu seinen Adoptiveltern Johanna und Sally Kaufmann konnte Walter Kaufmann der Vernichtung durch die Nazis entkommen\, rettete sich als Jugendlicher mit einem Kindertransport nach England\, wurde dort interniert und mit dem berüchtigten Schiff „Dunera“ von den Engländern nach Australien verfrachtet\, wo er noch fast zwei Jahre in einem Internierungslager verbringen musste. Er wurde australischer Soldat\, Hochzeitsfotograf\, Seemann und später preisgekrönter Schriftsteller.\nBewusst entschied er sich Mitte der 50iger Jahre für ein Leben in der DDR. Er behielt seinen australischen Pass\, durfte als Journalist und Schriftsteller ausreisen und verarbeitete diese Erfahrungen in zahlreichen Reportagen und Büchern\, die in der DDR in extrem hohen Auflagen erschienen. Von 1985 bis 1993 stand er als Generalsekretär dem PEN-Zentrum vor. Hochrangige Auszeichnungen wie der Fontane-Preis\, der Heinrich-Mann-Preis sowie der Ruhrgebiet-Literaturpreis wurden ihm zugesprochen. \nDer Film wandelt auf den Spuren seiner Lebenswege an internationalen Schauplätzen: USA\, Kuba\, Australien\, Japan und Israel. In Deutschland sind die Filmstationen Berlin\, wo er seit 1956 lebt\, Duisburg\, wo er seine Jugend erlebte und Born am Darß\, wo er die Sommermonate verbringt. \nSeit seiner Jugend schlägt sich Walter Kaufmann auf die Seite der Verfolgten und Entrechteten dieser Erde. Seine Abenteuerlust ist Ausdruck eines wachen Geistes\, der die Welt mit eigenen Augen erfassen will. Es ist eine seltene letzte Gelegenheit für junge und ältere Zuschauer\, die Welt aus der Perspektive dieses Zeitzeugen vermittelt zu bekommen.
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